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Mineralsalze nach Dr. Schüßler Biochemie und Antlitzanalyse – die ideale Gesundheitsvorsorge
Unser Körper – ein Wunderwerk der Schöpfung – funktioniert durch einen unendlich komplizierten Ablauf von biochemischen Vorgängen und benötigt dafür die regelmäßige Versorgung mit Nährstoffen (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) und Vitalstoffen (Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen,...) und Wasser.
Wofür brauche ich Mineralstoffe?
Unser Körper besteht je nach Körpergewicht aus 10 – 100 Billionen Zellen! Das sind zum Beispiel: Hautzellen, Blutzellen, Muskelzellen, Drüsenzellen, Knochenzellen, Nervenzellen, usw. Alle diese Zellen müssen zunächst einmal gebildet und ernährt werden, erfüllen ihre Aufgabe und nachdem ihre Lebensdauer abgelaufen ist, werden sie wieder abgebaut und die Abbauprodukte ausgeschieden. Jeder dieser Vorgänge erfordert die Mithilfe von Mineralstoffen. Durch unsere Ernährung nehmen wir zahlreiche Mineralstoffe in unseren Körper auf, leider werden viele davon wieder ausgeschieden oder gelangen nicht an den Ort, an dem sie gebraucht werden – nämlich in die Zelle.
Wer war Dr. Schüßler?
Dr. med. Wilhelm Schüßler (1821 – 1898) befasste sich in jungen Jahren vor allem mit Sprachen – Latein, Griechisch, Französisch, Englisch und sogar Sanskrit. Erst spät begann er sein Medizinstudium und widmete sich nebenbei auch sehr intensiv der Homöopathie. Angeregt durch Forschungsarbeiten über den Mineralstoffhaushalt von Tieren und Pflanzen (durch Justus v. Liebig, u.a.) stellte er Forschungen über den Mineralhaushalt des Menschen an. Er konzentrierte sich dabei auf die damals bekannten mineralischen Funktionsmittel des menschlichen Organismus. Er fand heraus, dass viele Krankheiten nur durch Abweichungen der Mineralstoffkonzentration entstehen, weil dadurch Reaktionen in der Zelle gestört oder blockiert werden.
Der deutsche Arzt entwickelte eine biochemische Therapie, welche nur Mineralsalze verwendet, die auch im Körper vorkommen. Er schrieb seine Lehre über die Mineralsalze in der „Abgekürzten Therapie“ nieder.
Die Veröffentlichung seiner Lehre der biochemischen Funktionsmittel erregte zunächst die damaligen Homöopathen, da die Dosierung und Wahl der Mittel von einigen homöopathischen Grundsätzen abwichen. Durch die vielen Heilerfolge konnte er aber seine Lehre untermauern.
Was sind Schüßler-Salze?
Mineralstoffe nach Dr. Schüßler, meist kurz Schüßler-Salze genannt, sind Mineralstoffe, die im Körper üblicherweise vorkommen und in homöopathisch potenzierter Form verabreicht werden. Dadurch liegen die Mineralstoff-Moleküle so fein verteilt vor, dass eine Aufnahme über die Mundschleimhäute möglich ist und sie so über die Zwischenzellflüssigkeit an ihren Bestimmungsort kommen können. Sie müssen den Magen-Darm-Trakt also nicht passieren, und stehen dem Körper auch bei Stoffwechsel- und Verdauungsstörungen zur Verfügung. Durch die Aufnahme der Mineralsalze werden zusätzlich Reize gesetzt, welche auch die Aufnahme der grobstofflichen Mineralstoffe aus der Nahrung oder aus Nahrungsergänzungsprodukten unterstützt.
Was ist Potenzierung?
Unter der homöopathischen Potenzierung versteht man die Verreibung eines Mineralstoffes mit Milchzucker. (genauer siehe „Homöopathie“)
D-Potenzen: Dezimal-Verdünnung (1 : 10)
1 Teil Arzneistoff + 9 Teile Milchzucker verreiben = D 1
1 Teil D 1-Verreibung + 9 Teile Milchzucker verreiben = D 2 usw.
Schüßler-Salze werden üblicherweise in D6 verwendet, die Salze Calclium fluoratum, Ferrum phosphoricum, Silicea und die Ergänzungsalze in D12, d.h.:
Die Potenz D 6 ist eine Verdünnung von 1 : 1 000 000, 1 g Mineralsalz ist in 1000 kg Milchzucker verteilt.
Trotz dieser hohen Verdünnung sind in jeder Tablette noch ausreichend Mineralstoff-Moleküle enthalten, um die Zellen zu versorgen!
Welche Mineralstoffe nach Dr. Schüßler gibt es?
In den Schriften von Dr. Schüßler werden 12 Funktionsmittel besprochen, wobei er
das Mineralsalz Nr. 12 Calcium sulfuricum wieder aus der Reihe entfernt und durch die Salze Nr. 9 und Nr. 11 ersetzt hat. In vielen Fällen zeigt sich jedoch auch das Salz Nr. 12 als sehr hilfreich und wichtig.
Nr. 1 Calcium fluoratum
Elastizität von Haut, Sehnen und Bändern, Krampfadern, harte Haut
Nr. 2 Calcium phosphoricum
Eiweiß-, Knochenaufbau, Muskelkrämpfe, Blutbildung
Nr. 3 Ferrum phosphoricum
Erste Hilfe, Entzündungen, Fieber bis 38,5°, Schmerzen, Infektionen
Nr. 4 Kalium chloratum
Drüsenmittel, weiß-schleimige Absonderungen, Couperrose
Nr. 5 Kalium phosphoricum
Erschöpfung, hohes Fieber, Mundgeruch, Parodontose
Nr. 6 Kalium sulfuricum
Chronische Hauterkrankungen, Völlegefühl, Muskelkater, Zellreinigung
Nr. 7 Magnesium phosphoricum
Kolik, Kopfschmerz, Regelschmerzen, Spannung, Nerven, Herz, Verdauung
Nr. 8 Natrium chloratum
Flüssigkeitshaushalt, Schnupfen, Allergie, Knorpel, Verbrennungen
Nr. 9 Natrium phosphoricum
Entsäuerung, Fettstoffwechsel, Gastritis, Rheuma, Akne
Nr. 10 Natrium sulfuricum
Entschlackung, Leber, Katerkopfschmerz, Ödeme
Nr. 11 Silicea
Bindegewebe, blaue Flecken, Licht- und Lärmempfindlichkeit
Nr. 12 Calcium sulfuricum
Eiweißabbau, Eiterungen, chronische Erkrankungen
Weiters gibt es eine Reihe von Ergänzungsmitteln. Hierbei handelt es sich um Mineralstoffe, deren Bedeutung erst durch Analysemöglichkeiten des 20. Jahrhunderts erforscht werden konnten. Sie werden in der Potenzierung D12 eingesetzt.
Zu den Ergänzungsmittel zählen:
Nr. 13 Kalium arsenicosum
Abmagerung, Schwächezustände, Hormonregulation
Nr. 14 Kalium bromatum
Innere Unruhe, Kopfschmerz durch Überanstrengung, Schlafstörungen
Nr. 15 Kalium jodatum
Schilddrüsenmittel, chronischer Räusperzwang
Nr. 16 Lithium chloratum
Gichtisch-rheumatische Erkrankungen, Herz
Nr. 17 Manganum sulfuricum
Knorpelschäden, Blutarmut, Eisenaufnahme
Nr. 18 Calcium sulfuratum
Ausleitend, entgiftend, Erschöpfung mit Gewichtsverlust
Nr. 19 Cuprum arsenicosum
Magen-Darmkatarrh, Krämpfe, bindet Schwermetalle
Nr. 20 Kalium-Aluminium sulfuricum
Blähungen, Vergesslichkeit, Irritation des Nervensystems
Nr. 21 Zincum chloratum
Haut, Haare, Nägel, Immunsystem, bindet Schwermetalle
Nr. 22 Calcium carbonicum
Frühzeitiger Alterungsprozess, Erschöpfung, Knochen
Nr. 23 Natrium bicarbonicum
Träger Stoffwechsel, Harnsäure
Nr. 24 Arsenum jodatum
Nässende Ekzeme, Juckreiz, Heuschnupfen
Nr. 25 Aurum chloratum natronatum
Wechselbeschwerden, Frauenleiden, Myome, Jetlag
Nr. 26 Selenium
Radikalfänger, Immunsystem, Leberschutz
Nr. 27 Kalium bichromicum
Glukosetoleranzfaktor, Arteriosklerosevorbeugung
Wofür kann ich die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler anwenden?
Wie weiß ich welcher Mineralstoff mir fehlt?
Schüßler-Salze sind die ideale Gesundheitsvorsorge! Durch die Antlitzanalyse nach Dr. Hickethier lassen sich Mineralstoffmängel aus dem Gesicht erkennen. (siehe „Antlitzanalyse“) So kann man schon frühzeitig auf Störungen im sensiblen Stoffwechselgleichgewicht der Zelle schließen bzw. drohenden Gefahren entgegen wirken, lange bevor ein Mangel im Blut erkennbar wäre! Bei bestehenden Erkrankungen oder Befindlichkeitsstörungen führt die Einnahme von Schüßler-Salzen in vielen Fällen zu einer Harmonisierung des Zellstoffwechsels und dadurch zu einer Verbesserung des Wohlbefindens. Ebenso kann man die Schüßler-Mineralsalze auch zur Haut- und Schönheitspflege einsetzen.
Wie nimmt man die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler?
Lutschen: Die Tagesdosis an Mineralstofftabletten bunt gemischt über den Tag verteilt im Mund zergehen lassen
Auflösen: Die benötigte Tagesdosis in drei bis vier Teilen in Wasser (am besten abgekocht) auflösen, schluckweise in den Mund nehmen, möglichst lange im Mund verweilen lassen (Aufnahme der Mineralstoffe über die Mundschleimhaut) und dann schlucken.
Die benötigte Tagesdosis kann nach den bestehenden Symptomen zusammengestellt oder besser durch Antlitzanalyse individuell abgestimmt werden.
Können Diabetiker Schüßler-Salze nehmen?
Ja, eventuell muss die Kohlenhydratmenge angerechnet werden: 40 Tabletten = 1 BE
Kann ich Schüßler-Salze äußerlich anwenden?
Schüßler-Salze können in Form von Brei-Auflagen oder Umschlägen auch äußerlich verwendet werden. Es gibt die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler auch in Form von Salben und Cremgelen, sowohl einzeln als auch in Mineralstoffmischungen für bestimmte Hautprobleme.
Wir führen für Sie die
Ø Funktionsmittel (in Tabletten und als Pulver)
Ø Erweiterungsmittel
Ø Salben und Cremegele
Ø Kosmetische Zubereitungen
Ø Informationsmaterial
der Biochemie nach Dr. Schüßler (Schüßler-Salze) der Firma Adler.
Unsere Schüßler-Berater beraten Sie und helfen Ihnen gerne, Ihre individuelle Mineralstoffmischung zusammenzustellen!

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